Schlagwort-Archive: Paul Watzlawick

Noch eine Geschichte:

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Paul Watzlawick erzählt von einem interessanten biologischen Experiment:
In einer Versuchsanordnung sind zwei Käfige, die durch einen Korridor miteinander verbunden sind. In einem Käfig sitzt eine hungrige Ratte, in dem anderen steht ein Napf voll leckerem Futter. Das Experiment ist so angelegt, dass beim Öffnen des Rattenkäfigs, sich die Ratte beim Queren des Flures mindestens 5 Sekunden Zeit lassen muss, bevor sie mit der Nase an die Tür des Futterkäfigs stößt. Erreicht sie den Futterkäfig früher, bleibt dessen Tür verschlossen. Eine Ratte war so aufgeregt, dass sie dreimal mit dem Kopf gegen die Wand des Korridors stieß. Dies „bremste“ sie derart, dass sie über 5 Sekunden für den Weg zum Futternapf brauchte – und die Tür öffnete sich. Der Kopf der Ratte war blutig, doch sie wurde so richtig satt. Die Ratte hatte eine Wahrheit gelernt. Sie erzählte allen Ratten im Freundeskreis, ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln ihre Wahrheit: „Wenn ihr im Leben nicht verhungern wollt, müsst ihr dreimal mit dem Kopf gegen die Wand laufen, dann werdet ihr satt!“ Diese Ratte hat recht. Diese Ratte wird niemals verhungern. Was die Ratte nicht weiß, ist, dass es unendlich viele andere Möglichkeiten gibt, dass sich die Tür zum Glück öffnet. Sie könnte lachend, tanzend, von anderen Ratten verliebt träumend, singend, oder, oder, oder…. gemütlich durch den Flur gehen.

Wenn Du immer wieder…….

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Wenn Du immer wieder…….

Wenn du immer wieder das tust,
was du immer schon getan hast,
dann wirst du immer wieder das bekommen,
was du immer schon bekommen hast.

Wenn du etwas anderes haben willst,
tu etwas anderes!
Und wenn das, was du tust,
dich nicht weiterbringt,
dann tu etwas völlig anderes –
statt mehr vom gleichen Falschen!

Paul Watzlawick

Paul Watzlawick ist tot

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Berühmter Kommunikationsforscher: Paul Watzlawick ist tot
Der Kommunikationsforscher und Publizist Paul Watzlawick ist tot. Der in
Österreich geborene Wissenschaftler starb im Alter von 85 Jahren in Palo Alto
in Kalifornien. Dort forschte er seit den Sechziger Jahren über die
menschliche Kommunikation und ihre Störungen. Watzlawick, der auch als
Psychotherapeut tätig war, leistete einen bedeutenden Beitrag zum radikalen
Kon- struktivismus. In Deutschland wurde er Anfang der Achtziger Jahre mit
seinem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" populär."